Hans Albers - kleine Namenskunde

Hans Albers war zu Lebzeiten eine Legende. Und ist es heute noch. Als Hans Philipp August Albers wird er am 22. September 1891 in der Straße Lange Reihe 71 in Hamburg-St. Georg geboren. Seine Schauspielkarriere begann am Theater ehe er zum Kino- und Schlagerstar avancierte. Noch heute schunkeln die Kiezgänger zu dem Gassenhauer „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ aus dem gleichnamigen Kinofilm. Und das Lied „La Paloma“ aus dem Streifen „Große Freiheit Nr. 7“ huldigt dem Leben auf St. Pauli im Schatten des Hafens und der Amüsiermeile. Hans Albers entwickelte sich zum Symbol deftig-kerniger Männlichkeit mit umwerfendem Charme. Seine Devise: "Hoppla, jetzt komm ich". Sein Markenzeichen: die stahlblauen Augen und die blonden Haare. Was nur wenige Menschen wussten: Albers trug ein Toupet.

Bestürzter reagierten die Menschen auf die Nachricht seines Todes am 24. Juli 1960. Albers erlag den Folgen einer Magen- und Darmgrippe. Einen Tag nach seinem Tod schrieb eine Hamburger Zeitung: „Es ist, als ob jemand ein Stück des Hamburger Michels abgerissen hätte. Es fehlt jetzt und wird niemals mehr zurückkehren.“ Beigesetzt ist der „blonde Hans“ auf dem Ohlsdorfer Friedhof, obwohl er viele Jahre am Starnberger See lebte. „Heimat ist da, wo man stirbt und nicht da, wo man lebt. Bayern ist ein wunderschönes Land. Aber ich möchte nicht als kleiner Otto in Tutzing auf dem Friedhof liegen. Wenn ich mal dran bin, da soll es in Hamburg sein“, sagte er zu Lebzeiten. Ein Denkmal zu Ehren des „Hamburg Jung“ thront mitten auf dem Hans-Albers-Platz. Einfach mal aus dem Fenster schauen … 

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